Allgemeine Geschäftsbedingungen

Nr. 1

(1) Die Darstellung der Produkte im Onlineshop stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar. Nach dem Durchlaufen des Bestellvorgangs (Einlegen eines oder mehrerer Artikel in den Warenkorb, Auswahl der Zahlungsart, Eingabe der Rechnungs- und Lieferanschrift, Bestätigung der AGB und der Kenntnisnahme vom Widerrufsrecht) schicken Sie Ihre Bestellung an uns. Hierbei handelt es sich um das rechtlich bindende Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages. Nachdem die Bestellung bei uns eingegangen ist, erhalten Sie per E-Mail eine Bestätigung des Eingangs Ihrer Bestellung (Bestellbestätigung). Hierbei handelt es sich lediglich um die gesetzlich vorgegebene Information bezüglich des Bestellungseingangs. Wir sind berechtigt, dieses Angebot innerhalb von 2 Werktagen nach Absendung des Angebotes durch Zusendung einer Auftragsbestätigung oder einer Versandmitteilung anzunehmen.In diesem Fall erhalten Sie eine Bestätigung des Vertrages, in der der Vertragsinhalt wiedergegeben ist. Nach fruchtlosem Ablauf gilt das Angebot als abgelehnt, so dass kein Kaufvertrag zustande kommt.

Erläuterung:

Im Onlinehandel dürfte mittlerweile schneller zu reagieren sein.

§ 312 f Abs. 2 BGB: Zu übersenden ist die Artikelbeschreibung sowie die Bestellte Ware nebst Preis.

Nr. 2

(2) Ein Recht zur Aufrechnung steht dem Käufer nur dann zu, wenn mit einer unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderung aufgerechnet wird, es sei denn, der Gegenanspruch ist bei einem gegenseitigen Vertrag aus einer zur Leistungsverweigerung berechtigenden Sachforderungsleistung hervorgegangen.

Im Rahmen eines Verbrauchsgüterkaufs bei gebrauchten Artikeln und gegenüber Unternehmern bei dem Verkauf von Neuware wird die gesetzliche Gewährleistungsfrist auf ein Jahr reduziert. Wird gebrauchte Ware an Unternehmer verkauft, wird die gesetzliche Gewährleistung ausgeschlossen. Der jeweilige Artikelzustand - neu oder gebraucht - ist der Artikelbeschreibung zu entnehmen. Wir haften nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

Der vorgenannte Haftungsausschluss gilt nicht bei

- Schadenersatzansprüchen für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Verkäufers oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Verkäufers beruhen,

- sonstigen Schäden, die auf einer schuldhaften Verletzung wesentlicher Vertragspflichten beruhen, also Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglichen und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf. Bei dem hier geschlossen Kaufvertrag sind das die Übergabe einer Sache frei von Rechts- und Sachmängeln und die Verschaffung des Eigentums daran.

- Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz und aus erklärten Garantien.

Nr. 3

Sofern der Käufer Verbraucher im Sinne von § 13 BGB ist, also wenn der Käufer den Vertrag als natürliche Person zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder seiner gewerblichen noch seiner selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Sache mit der Übergabe an den Käufer auf diesen über, das heißt, der Verkäufer trägt hier das Versandrisiko. Ist der Käufer Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, also wenn der Käufer als natürliche oder juristische Person bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt, so geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Sache mit der Übergabe an das mit der Versendung beauftragte Unternehmen auf den Käufer über.