Lexikon

Loose Fit Jeans

Eine Loose Fit Jeans ist einfach richtig lässig, und die Hosen können durch die lockere Schnittführung absolut überzeugen. Bekannt wurden diese Jeans besonders in den 90er Jahren und damals wurden sie als Baggys bezeichnet.

Diese Jeansart hat einen weiten Schnitt und dies bei den Knöcheln, Knien und auf Höhe der Hüften. Die modernen Loose Fit Jeans sind heute ein wenig dezenter. An den Oberschenkeln und im Schritt sind sie noch immer weiter geschnitten.

Nach unten hin laufen sie allerdings enger zu. Sie werden etwas länger getragen, damit die Höhe bei den Schuhen aufliegt. Die Tapered Jeans ist eine besondere Form der Loose Fit Jeans und sie ist der Karottenjeans ähnlich.

Lycra

Lycra ist eine sehr elastische und synthetische Kunstfaser, welche zur Gruppe der Elastane gehört. Das Lycra wird stets in geringen Anteilen von 18 und 25 Prozent zur Hauptfaser, zum Beispiel Polyamid, beigemischt. Lycra verleiht einer Faser vor allem die Längenasthizität. So ist sie zum Beispiel in Unterwäsche, Strumpfhosen, Berufs- und auch in Freizeitbekleidung, Bade- oder Sportmode enthalten. Lycra ist ein Synonym für ein Gemisch aus Polyamid und Elasthan-Stoffen im Bereich der Bade- und Fitnessmode.

Lycra ist auch unter dem Namen Elastan bekannt. Erfunden wurde die Faser von dem Textilfabrikanten Joseph Shivers in Amerika. Für den Chemiekonzern DuPont fertigte er im Jahre 1959 ein Verfahren für die Herstellung von Lycra. Anfangs benutzte er bei der Herstellung ein Garn aus Polyurethan, welches miteinander verklebt wurde. Das Produkt wurde Fibre K genannt und wurde ab 1962 auch in Europa unter dem Namen Lycra bekannt und verkauft.
Lycra ist ein Blockcopolymer, welches aus Polyurethan und Polyethylenglykol besteht. Bei der Herstellung werden von dem Urethan steife und gestreckte Abschnitte herausgebildet, welche durch Nebenvalenzkräfte und eine Anlagerung einen starken Zusammenhalt der Fasern bewirken. Die enthaltenen Polyalkoholblöcke sind von gummiartiger Konsistenz und zusammengeknüllt. Diese können durch Streckung in die jeweilige Form gebraucht werden. Das Material Lycra zeichnet sich auch durch eine einmalige Kombination von steifen und elastischen Blöcken aus. Dies sorgt für die hohe Dehnbarkeit bis zu 700 Prozent.

Lyralochung

Die Lyralochung ist eine spezielle Art der Verarbeitung von Textilien, bei der durch besondere Nähte oder Techniken ein kunstvolles Muster oder Design entsteht. Der Begriff wird häufig in Bezug auf Kleidung verwendet, die mit dekorativen Löchern oder Öffnungen versehen ist, die absichtlich in das Material eingearbeitet werden, um ein interessantes visuelles und strukturelles Element hinzuzufügen.

Bei der Lyralochung handelt es sich oft um ein detailliertes Muster von feinen Löchern, die in einer bestimmten Weise gesetzt werden, ähnlich wie eine Lochstickerei. Diese Technik verleiht dem Kleidungsstück oder Textil eine besondere Textur und wird häufig bei feiner Damenmode, insbesondere bei Blusen, Kleidern oder Oberteilen, eingesetzt.

Das Design der Lyralochung kann variieren, von symmetrischen Löchern bis hin zu künstlerischen und floralen Mustern. Sie ist eine beliebte Methode in der Mode, um Textilien eleganter und raffinierter erscheinen zu lassen, ohne dabei die Funktionalität der Kleidungsstücke zu beeinträchtigen.

Manschetten

Manschetten sind der unterste Abschluss des Ärmels, der üblicherweise an der Hand oder um das Handgelenk liegt, vor allem an einem Hemd oder der Bluse. Es gibt unterschiedliche Formen einer Manschette. Eine Manschette ist häufig eine Art des Gegenstücks zum Kragen. Diese ergänzen sich zumeist in Stil und der Form oder sie stehen in einem bestimmten Verhältnis zueinander.
Es werden verschiedene Manschetten unterschieden. Der Unterschied liegt vor allem in der Befestigung der Knöpfe. Werden diese bei einer verstellbaren Sportmanschette beieinander angebracht, werden bei einer Doppelknopf-Sportmanschette die Knöpfe hier übereinander angebracht und so beide verschlossen. Weitere Modelle sind zum Beispiel die Art der Abschlüsse zum Ärmel. Sie sind zumeist eckig oder auch abgerundet.

Eine Sportmanschette mit verstellbaren Knöpfen ist die Standard-Manschette für ein Herrenhemd. Diese passt zu einem Business-, Freizeit- und auch ein feineres Hemd wirkt durch diese Manschette nicht weniger fein.

Eine Kombimanschette kombiniert Eigenschaften einer Sportmanschette mit jener einer Umschlagmanschette. So kann die Manschette mit den adäquaten Knöpfen oder auch mit Manschettenknöpfen verschlossen werden. Der Klassiker bei den Manschetten ist die französische Umschlagmanschette. Bei dieser Manschettenform ist der untere Teil einer Manschette umgeschlagen sowie mit Hilfe von Manschettenknöpfen fixiert. Harmonieren das Hemd und die Manschettenknöpfe miteinander, ist dies ein Zeichen eines guten Geschmacks des Hemdenträgers und die Knöpfe zieren ihren Träger als ein Schmuckstück.

Marine Look

Der Marine Look ist ein klassischer Modestil, der von der traditionellen Kleidung der Seeleute inspiriert wurde. Er zeichnet sich durch maritimes Design aus, das mit nautischen Elementen wie Streifen, Anker- und Schiffsdetailen sowie blau-weißen Farbkombinationen spielt. Der Marine Look ist zeitlos und besticht durch seine Schlichtheit und Eleganz.

Typische Kleidungsstücke für den Marine Look sind gestreifte T-Shirts, oft in Blau und Weiß, Blazer mit goldenen Knöpfen, Marinière-Shirts, weiße Hosen und Bootsschuhe. Die Farben Blau, Weiß und Rot dominieren dabei die Farbpalette, die mit goldenen Akzenten oder Marine-Accessoires wie Schiffsankern oder Knoten verfeinert wird.

Der Marine Look hat seinen Ursprung in der Seefahrerkleidung des 19. Jahrhunderts, wurde aber besonders durch Modeikonen wie Coco Chanel in den 1920er Jahren populär. Heute wird dieser Stil nicht nur in der Freizeitmode getragen, sondern auch als schick und vielseitig in verschiedenen Kombinationen genutzt. Besonders im Sommer ist der Marine Look ein beliebter, frischer Stil.

Marlene-Hose

Eine Marlene-Hose hat nämlich ein gut erkennbares Zeichen.
Es ist die weite, lockere Beinform.
Ab dem Hüftbereich verläuft das Bein gerade bis zum Saum.
Der Stoff ist variabel, so kann im Frühjahr/Sommer ein Stoff gewählt werden, der leicht und luftig ist.
Im Herbst/Winter kann der Stoff für die Hose etwas fester ausfallen.

Ebenso kann man die Hose unterschiedlich verarbeiten und ausstatten.
Die Hose kann mit Taschen, in der Seite oder im Gesäßbereich mit aufgesetzten Taschen angeboten werden. Es kann die Hose aber auch mit Gürtelschlaufen versehen sein.
Was aber einer klassischen Marlene-Hose mit hochwertigem Stoff auf keinen Fall fehlen darf, ist die Bügelfalte im Vorderteil als auch an der Hinterhose.

Was du noch wissen solltest, die Hose gibt es in verschiedenen Längen.
Die Längen sind von dreiviertellang bis ganz lang.

Eine Marlene-Hose kann in der Freizeit genauso getragen werden wie im Büro oder als Kombination – Hosenanzug. Wenn man sich eine Marlene-Hose kaufen möchte, macht man jedenfalls nichts falsch. Als Frau ist man stets gut angezogen.

Melange

Melange kommt aus dem französischen und bedeutet so viel wie Mischung. Dieses ist sehr hochwertig und wird auch als Kammgarn bezeichnet.
Es ist als ein Garn aus verschiedenfarbigen Fasern gemischt und schließlich auch gesponnen worden.
Das Gern ist mehrfarbig. Hierdurch entstehen typische Mehrtonmusterung bei Garnen, Geweben und Maschenwaren.
Wird das Melangegarn verarbeitet,wirkt die textile Fläche mehrfarbig.
Das hängt auch mit den eingesetzten Farbkomponenten zusammen.
Melangen werden kammzugfarbig produziert. Die Fasern von einem Kammgarn werden vor dem Kämmen von dem Rohstoff aufwendig gereinigt.
Garnfarbige Melangen aus verschiedenen abfärbbaren Fasern sind technisch genauso umsetzbar.
Wesentliche Melangeeffekte werden jedoch nur von zweifarbigen Fasern gewährleistet.
Normalerweise ist ein Melangegarn unifarben. Erst durch das Spinnen mehrerer verschiedenartiger Garne, kommt es zu dem mehrfarbigen Effekt.
Ebenso funktioniert dies, wenn du eine Faser immunisierst. Dann kannst du ebenso mehrere Farben darauf einwirken lassen.
Wiederum anders kann der Kammzug auch einfach mehrfarbig bedruckt werden.
Aus diesem bunten Garn werden Stoffe gewoben,die ebenso Melange genannt werden.

Mermaid Cut

Der Mermaid Cut ist ein Schnitt, der besonders bei Abend- und Hochzeitskleidern beliebt ist und eine feminine, figurbetonte Silhouette schafft. Der Name „Mermaid“ (Meerjungfrau) beschreibt den Stil, da das Kleid an der oberen Körperpartie, meist an der Taille und Hüfte, eng anliegt und sich ab etwa den Knien weit öffnet – ähnlich wie der Schwanz einer Meerjungfrau.

Dieser Schnitt betont die Kurven und sorgt für eine elegante, dramatische Wirkung. Der Mermaid Cut ist besonders für festliche Anlässe geeignet, da er eine luxuriöse und klassische Ausstrahlung hat. Meist wird er aus fließenden Stoffen wie Satin, Spitze oder Seide gefertigt, die die Form noch mehr betonen.

Der Mermaid Cut eignet sich besonders für Damen, die ihre Körperform betonen möchten, und ist ein beliebter Schnitt bei Brautkleidern und Abendkleidern. Er lässt sich sowohl klassisch elegant als auch modern interpretieren, je nach Material und Detailverliebtheit.

Mesh

Bedeutung der Mesh-Kleidung

Das Wort Mesh stammt aus dem Englischen und heißt übersetzt „Masche“. Der Stoff Mesh ist ein recht feiner Stoff aus vielen kleineren gewebten Maschen, welcher sich durch eine sehr hohe Luftdurchlässigkeit auszeichnet. Das Netzmaterial ist aus Kunstfasern zusammengesetzt und verspricht dadurch einen besonders hohen Tragekomfort.
Mesh wurde zu Beginn als Funktionsfutter oder Trikotstoff bei Hosen und Jacken verwendet. Durch die vielfältigen positiven Eigenschaften wird Mesh heute nicht mehr ausschließlich bei der Sportbekleidung, sondern auch für die Oberbekleidung, beispielsweise Mesh-Shirts, eingesetzt. Die Eigenschaften sind in erster Linie feuchtigkeitsregulierend, luftig, pflegeleicht und knitterarm. Auch in der Abendmode sind solche Mesh-Shirts sehr weit verbreitet und schauen auch zu eleganten Cocktail- oder Abendkleidern sehr stylish aus. Anstelle einer Stola oder auch eines Boleros lassen sich die Mesh-Shirts an kühlen Tagen besonders gut mit jeder Art von festlicher Garderobe kombinieren.

Mesh deutet auf eine verknüpfte Struktur an Fasern hin und ist technisch betrachtet ein Gitter, erzeugt aus verbundenen Fäden. Das verwendete Garn ist verstrickt oder auch gewebt, um die kennzeichnenden Löcher zu erhalten. Dieser Stoff kann aus verschiedenen Materialien hergestellt werden und ist nicht ausschließlich als Modestoff beliebt, sondern wird zum Beispiel in der Medizin verwendet. Der Stoff wird meist aus Nylon oder Polyester hergestellt. Die synthetischen Fasern werden miteinander verbunden, um einen netzartigen und flexiblen Stoff zu erzeugen, der eine Reihe von Anwendungsmöglichkeiten mit sich bringt.

Meterware

Meterware, oder auch Ellenware, Schnittwaren oder Langwaren, ist ein Gut, das der Länge nach verkauft wird. Im Handel sind dabei Preisangaben für den laufenden Meter gebräuchlich. Die Ware wird dabei von der Rolle, der Stange oder Ähnlichem vor dem Verkauf auf die gewünschte Länge zugeschnitten.

Sämtliche Textilien unterschiedlichster Zusammensetzung werden von der Meterware umfasst. Dabei werden die Stoffe von der Rolle, vom Ballen oder auch in Bahnen meterweise nach den individuellen Wünschen der Kunden zu einem meist günstigeren Grundpreis verkauft. Der Kauf ist auf diese Weise deutlich schneller und einfacher.

Die Geschichte der Meterware

Schon seit dem Bestehen der Menschheit gibt es Textilien. Bereits in der Urzeit wurden Leinen-, Flachs- und Wollgewebe hergestellt. Durch die Entwicklung der Webtechnik hat sich eine bestimmte Stoffbahn entwickelt, die bis heute noch verwendet wird. Produktionsbedingt handelt es sich seit jeher um rechteckige Bahnen. Mit ansteigender Länge wurden die Stoffe nicht mehr gefaltet, sondern gerollt.

Durch die industrielle Revolution entstanden immer größere Stoffballen sowie Rollen. Textile Gewebe gehören zu den Langwaren, deren Preise wurden auf den laufenden Meter gerichtet. Im Gegensatz zu sogenannter Schüttware, zum Beispiel Knöpfe oder Reißverschlüsse, die nach Stückzahl berechnet werden.

Zur Abmessung nutzte man vor einigen Jahrhunderten das Maß Elle. Dieses Maß orientierte sich an der Länge des Unterarms. Allerdings konnte dieses Maß durch die Größe des Verkäufers unterschiedlich ausfallen. Um eine Vereinheitlichung zu erreichen, gab es im Mittelalter festgelegte Vergleichs-Ellen, nach welchen sich der Verkauf von Ellenwaren zu richten hatte.

Microfaser

Microfaser, was ist das?

Bei Microfaser oder auch Mikrofaser geht es um sehr feines Material. Hier ist ein Index enthalten, der die Feinheit des Materials beeinflusst. Dieser liegt in der Regel bei 1 dtex. Dabei handelt es sich um den Feinheitsgrad. Mikrofaser wird mit ganz feinen Fasern zu einem Stück verarbeitet. Daraus lassen sich dann verschiedene Kleidungsstücke oder Haushaltshelfer herstellen. Trotz dem Aspekt, dass Mikrofaser sehr fein und engmaschig hergestellt wird, ist dieses Material dennoch sehr geschmeidig und fasst sich weich an. Mikrofaser findet sich in unterschiedlichen Ausführungen. Dazu zählen Polyester und auch Nylon. Da diese Materialien so fein sind, ist die Staub- und vor allem Fusselresistenz absolut gegeben.

Midaxi

Der Midaxi ist eine trendige Länge in der Mode, die eine Mischung aus Midi und Maxi darstellt. Ein Midaxi-Kleid oder -Rock reicht in der Regel bis zur Mitte der Waden oder leicht unterhalb der Knie, also irgendwo zwischen dem klassischen Midi, das bis zu den Waden reicht, und dem Maxi, das den Knöchel oder Boden berührt.

Diese Länge bietet den Vorteil, dass sie sowohl elegant als auch praktisch ist, da sie genug Beinfreiheit lässt, aber dennoch einen anmutigen, fließenden Look erzeugt. Der Midaxi-Stil ist besonders in der Sommermode beliebt, wird aber auch in Herbst- und Winterkollektionen verwendet, wenn er mit passenden Materialien und Schichten kombiniert wird.

Mit seiner vielseitigen Länge eignet sich der Midaxi für eine Vielzahl von Anlässen – von casual bis formell. Er wird oft in Kleider- oder Rockformen angeboten und lässt sich sowohl mit flachen Schuhen als auch mit High Heels kombinieren, je nach gewünschtem Look.

Military Look

Der Military Look beschreibt Outfits, die Mode im Militärstil beinhalten. Die Outfits können aus echter militärischer Kleidung oder ziviler Kleidung, die militärischen Uniformen nachempfunden ist, bestehen. Ursprünglich ging es beim Military Look vor allem um Hosen und Jacken. Inzwischen ist der Look aber zu einem der beliebtesten Styles der Modeszene geworden. So könnt ihr so ziemlich jedes Kleidungsstück, vom T-Shirt bis zur Unterwäsche, in militärischer Optik kaufen.
Das Hauptmerkmal des Military Look ist das Camouflage-Muster der Kleidung. Das genaue Muster des Camouflage kann dabei viele verschiedene Formen annehmen. Genauso vielfältig ist auch die Farbauswahl beim Camouflage. Ihr könnt die Kleidung in Grün- oder Grautönen, aber auch in Pink oder Blau erhalten. Auch Kombinationen verschiedener Farben in einem Muster sind möglich.

Minikleider

Mit einem Minikleid das perfekte Sommeroutfit haben

Ein Minikleid eignet sich vor allem für einen abendlichen Ausflug. Wenn es leicht sein soll und dennoch modisch, darf ein Minikleid nicht fehlen. Ganz gleich, ob jung oder alt, jede Frau kann solch ein Kleid tragen und sich dabei gut fühlen.

Es sind vor allem die verschiedenen Looks, welche für das Besondere sorgen können und damit jeder Frau das geben, was sie sich wünscht: Individualität. So ein leichtes Minikleid kann zu beinahe jedem Sommeroutfit kombiniert werden.

Schicke Schuhe dazu und schon ist das Outfit perfekt. Fakt ist, modisch gesehen, kann mit einem Minikleid nichts falsch gemacht werden. Sehr gut auch für eine Strandparty geeignet.

Minimalistische Mode

Der Minimalismus bezeichnet in der Modewelt einen Trend, bei dem möglichst wenige Kleidungsstücke und Accessoires miteinander kombiniert werden, um ein interessantes Outfit zu kreieren.

Dabei wird ein Kleidungsstück ausgewählt und gekonnt mit dezenten Kleidungsstücken ergänzt, meist wird nur ein Accessoire gewählt. Die Farben sind schlicht, Grau, Blau, Schwarz und Weiß werden bevorzugt. Auffällige Muster und seltene Stoffe finden sich in der minimalistischen Mode nicht. Typisch für den Minimalismus ist auch die Kombination maskuliner Kleidungsstücke mit einer weiblichen Silhouette.

Die Ursprünge dieses Modetrends liegen in der Kunst und Architektur. Hier soll über den Einsatz möglichst weniger Mittel ein umfassendes Gesamtkunstwerk entstehen.

Modal

Bei der Herstellung von Textilien werden die verschiedensten Stoffe genutzt. Am verbreitetsten sind Stoffe wie Baumwolle, Leinen oder Seide. Aber ein weiterer Stoff macht der Konkurrenz den 3. Platz streitig: Modal.

Es handelt sich bei diesem Stoff um eine chemisch hergestellte Kunstfaser. Sie ist von natürlichem Ursprung und besitzt einen sehr hohen Tragekomfort und einen genauso hohen Wohlfühlfaktor.

Modal wird aus Holz gearbeitet, genauso wie Viskose, daher ähneln sich die beiden Stoffe. Jedoch gibt es auch einen großen Unterschied, denn Modal ist eher eine Weiterentwicklung von der Viskose und wird daher auch meistens als "bessere Viskose" bezeichnet.

Menschen, die eine empfindliche Haut besitzen, werden mit diesem Stoff sehr zufrieden sein, denn er ist äußerst komfortabel und sehr weich zu tragen. Auch nach mehreren Wäschen bleibt der Stoff weich und geschmeidig. Außerdem sind Modalstoffe sehr fließend.

Für Veganer und Allergiker sind diese Stoffe bestens geeignet. Der Stoff enthält eine sehr hohe Saugfähigkeit, Atmungsaktivität und Robustheit. Dadurch ist er für körpernahe Verwendung, wie beispielsweise Unterwäsche, sehr gut geeignet. Aber auch bei Strickjacken, Pullovern und Bettwäsche kann man guten Gewissens auf Modal zurückgreifen.

Modehaus

Das Modehaus kann entweder eine Kombination aus Fachgeschäft und Warenhaus sein oder ein Gebäude, das selbst Mode entwirft und dort verkauft.
Das Modehaus als Einzelfachgeschäft zeichnet sich dadurch aus, dass es eine große Verkaufsfläche bietet und ein tiefes Sortiment hat. Es werden verschiedene Produkte von unterschiedlichen Markenherstellern und Modefirmen angeboten und verkauft. Das Modehaus kann allerdings darüberhinaus auch ganz andere Waren verkaufen, solange diese keinen großen Anteil an der Verkaufsfläche einnehmen. Neben der Kleidung werden auch Accessoires, wie beispielsweise Gürtel, Ohrringe, Broschen und Schuhe verrieben.
Als Modehaus werden renommierte Modefirmen bezeichnet. Die bekanntesten sind Dior, Burberry, Armani, Chanel oder Versace.

Modetrends

Die in der Mode angesagten Styles der Saison werden unter dem Begriff Modetrends zusammengefasst. Es geht um aktuelle Farben, Schnitte und Accessoires. Vor allem Damenmode wird sehr von den Trends beeinflusst.

Auch die Herrenmode unterliegt immer mehr den saisonalen Wandlungen. Einige Basics, die sich nicht so schnell verändern, sind Klassiker wie: das kleine Schwarze bei den Damen oder der Smoking bei den Herren.

Den Modetrends unterliegen die Accessoires: Sonnenbrillen, Schuhe, Taschen aber auch Krawatten. Schnitte und Farben der Oberbekleidung wie Jacken, Mäntel, Hosen und Kleider verändern sich ebenfalls saisonal. So sind aktuell oversized Sonnenbrillen und sogenannte Nerdbrillen in. Damen tragen opulente Blumenprints.

Mom Style

Der Mom Style ist ein Modetrend, der sich durch bequeme, lässige und oft etwas nostalgische Kleidungsstücke auszeichnet, die an den Stil erinnern, den viele Mütter in den 90er Jahren getragen haben. Dieser Look kombiniert Komfort mit einem Hauch von Retro und ist oft von der Mode der 80er und 90er inspiriert.

Typische Merkmale des Mom Style sind weit geschnittene Hosen wie Mom Jeans, die hoch in der Taille sitzen und eine lockere Passform haben, sowie oversized Hemden und T-Shirts. Oft wird der Look mit bequemen Sneakers oder flachen Schuhen kombiniert. Auch Pullover oder Sweatshirts gehören zu den häufigen Elementen dieses Stils.

Der Mom Style ist vor allem praktisch und betont Komfort, was ihn ideal für den Alltag macht. Zudem lässt sich der Look mit verschiedenen Accessoires wie Ketten, Taschen oder Sonnenbrillen aufpeppen, um den Retrocharakter zu verstärken. In den letzten Jahren hat dieser Trend ein Revival erlebt und ist mittlerweile auch auf den Laufstegen zu sehen, wo Designer die 90er-Jahre-Ästhetik modern interpretieren.

Monochrom

Monochrom bezeichnet einen Kleidungsstil, bei dem verschiedene Töne einer einzigen Farbe verwendet werden. Der Begriff stammt aus dem Griechischen, wobei "mono" für "ein" und "chroma" für "Farbe" steht. In der Mode bedeutet dies, dass das Outfit aus verschiedenen Nuancen derselben Farbe besteht, anstatt unterschiedliche Farben miteinander zu kombinieren.

Der monochrome Look kann sehr elegant und harmonisch wirken, da die verschiedenen Schattierungen einer Farbe oft gut miteinander harmonieren. Diese Farbwahl betont eine minimalistischen, aber dennoch stilvollen Ansatz. Monochrome Outfits sind oft leicht zu tragen, da sie die Suche nach passenden Farbkombinationen vereinfachen.

Monochrom kann auf verschiedene Arten interpretiert werden, zum Beispiel durch die Wahl verschiedener Stoffe in ähnlichen Farben oder durch die Variation der Farbtöne im gleichen Kleidungsstück, wie in einem schattierten Farbverlauf. Diese Modeoption ist sowohl für formelle als auch für entspannte, alltägliche Looks geeignet und wird von Designern häufig auf den Laufstegen verwendet.